Sichere Datentypen garantieren Trennung von sicherer und nicht-sicherer Funktionalität
Um eine mögliche Verwechslung von sicheren und nicht-sicheren Datentypen (Variablen) zu vermeiden, definiert die PLCopen-Spezifikation sichere Datentypen (SAFEBOOL, etc.), die nur in Verbindung mit den sicherheitsgerichteten Softwarebausteinen eingesetzt werden können.
Entsprechende Plausibilitätsprüfungen sollten - wie in SAFEPROG implementiert - durch das Programmiersystem durchgeführt werden. Um den Programmierrichtlinien der PLCopen-Spezifikation gerecht zu werden, muss der grafische Editor der Engineering-Software durch geeignete Maßnahmen die sicherheitsgerichtete Programmierung unterstützen.
Die folgende Abbildung illustriert einige Realisierungen in SAFEPROG:
Farbliche Kennzeichnung der unterschiedlichen Typen von Funktionsbausteinen: Safety-FBs in kräftigem Gelb, Safety- Funktionen in hellem Gelb, IEC 61131-FB/FU in Rot und anwenderdefinierte FBs in Grün.
Kennzeichnung nicht-sicherer Variablen/Datentypen: Datentypbezeichnung beginnend mit 'S_' im Bausteinsymbol, angeschlossene Variablen sind gestrichelt umrandet.
Und weitere Plausibilitätsprüfungen im graphischen Editor...