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Bereitstellung der Basisfunktionalitäten und weitere Packages
Die Basistechnologie für jede Software, die auf Automation Framework basiert, wird von den Automation Framework-Komponenten 'Component Framework', 'IDE' und 'ObjectStore' bereitgestellt. |
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Diese Basiskomponenten sind im oben gezeigten Bild weiß dargestellt. Sie werden nach Bedarf um funktionale Komponenten und Packages ergänzt.
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Component Framework
Das Component Framework ...
- ist die Basis der Anwendung: Es übernimmt die Verwaltung der Komponenten und ermöglicht die einfache Wiederverwendung aller auf Microsoft.NET basierenden Komponenten nach dem Black Box-Prinzip: Wenn die Schnittstellen einer integrierten Komponente dem .NET-Standard entsprechen, kann diese Komponente über das Component Framework kommunizieren.
- gewährleistet die gleiche Wertigkeit aller verwendeten Komponenten in Automation Framework. Das bedeutet, es gibt keine bestimmten unabdingbaren Komponenten und die Erstellung Ihres Tools oder Ihrer Suite erfolgt nicht durch die Erweiterung einer Hauptkomponente durch untergeordnete PlugIns, sondern durch Integration gleichberechtigter Komponenten.
- ermöglicht die XML-basierte Konfiguration und Erweiterung Ihres Tools bzw. Ihrer Suite (Liste der verwendeten Komponenten, Menüs, Toolbars, etc.).
- realisiert die Kommunikation zwischen integrierten Komponenten über Services (Interfaces)... setzt auf vorhandene .NET-Standards auf. Dies gewährleistet die einfache Integration fremder Komponenten und sichert die Wiederverwendung eigener Komponenten in einem fremden Kontext.
- stellt ein Exception Handling zur Verfügung.
- sorgt für die mögliche Internationalisierung Ihrer Software, indem es Lokalisierungsmechanismen für Oberflächenelemente zur Verfügung stellt.
- liefert detaillierte Tracing- und Exception-Informationen und vereinfacht so die Entwicklung eigener Komponenten.
- verwaltet die Startup- und Shutdown-Reihenfolge der Applikation und sorgt für das Laden der Komponenten auf Anforderung. Dadurch wird die Startup-Zeit der Software verringert.
- beinhaltet eine detaillierte Entwicklerdokumentation inklusiver Referenzinformationen zu allen Public Classes.
- stellt vorgefertigte Mediatorkomponenten zur Verfügung, welche die Datenanbindung bereits bestehender Tools übernehmen.
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Integrated Development Environment Package (IDE)
Das Integrated Development Environment Package (IDE) enthält Oberflächenelemente, gewährleistet das einheitliche Look & Feel Ihrer neuen Software und bringt Grundfunktionalitäten für das Handling von Controls mit:
- Konfigurierbare Menüs und Toolbars (Toolboxen, wie z.B. der Edit Wizard, der als fertige Komponente integriert werden kann)
- Andocken, Verbergen und Verschieben von Controls
- Integration kundenspezifischer Controls und Editoren
- Ausgabefenster
- Erweiterbare Optionen im Eigenschaftenfenster (Properties Window)
- die Engineering Step Bar für einfaches und aufgabenorientiertes Umschalten der Oberfläche (Workspaces)
- Fortschrittsanzeige in der Statuszeile
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Das folgende Bild zeigt einige Beispiele fertiger Komponenten, die Sie in Ihre Software integrieren können: (1) das Standard UI Framework stellt neben Menüs, Toolbars, etc. auch Standardfunktionalitäten, wie z.B. "Suchen/Ersetzen" zur Verfügung. (2) Edit Wizard für komfortables Editieren graphischen und textuellen Codes sowie Variablen. (3) Property Window zur übersichtlichen Verwaltung und Definition von Objekten aller Art. (4) Engineering Step Bar für die dynamische Anpassung der Oberfläche an Ihre jeweilige Aufgabe. |
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Diese Komponenten kommen größtenteils auch in unserem neuen .NET-basierenden IEC 61131-Programmiersystem MULTIPROG.NET zum Einsatz. Als weitere Komponenten stehen unter anderem leistungsfähige Editoren zur Verfügung (siehe unten).
[MULTIPROG.NET]
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ObjectStore
Um die unbedingte Forderung nach konsistenter Datenhaltung innerhalb einer mit AF erstellten Software-Plattform applikationsübergreifend zu erfüllen, stellt Automation Framework zwei Mechanismen zur Verfügung: Das ObjectStore und das Mediatorenkonzept. |
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Das ObjectStore ist die Basis für die zentrale Datenhaltung. Es bildet die technische Grundlage auf der spezielle Datenmodelle, etwa für die Verarbeitung von Gerätedaten (zum Beispiel Daten von Sensoren, I/Os, Netzwerkkonfiguratoren, .) und Antriebsdaten entwickelt wurden. Die Datenablage erfolgt in XML oder einem binären Format. Vorhandene Geräte werden importiert, neue Geräte werden mit dem Katalogeditor erstellt und neue Geräteklassen per UML spezifiziert.
Grundfunktionen des ObjectStore:·
- Vollständiges Solution-Handling (Projekte öffnen, schließen, speichern, etc.).
- Datenspeicherung in den Formaten XML, binär oder SQL.
- Zugriffsmechanismen auf Daten und die Objekte.
- ObjectTree (ExpertTree): Sicht auf die Daten der Projekte und Kataloge. Objekte können erzeugt, gelöscht und editiert werden. Außerdem Cut/Copy/Paste und Drag & Drop. Verschachtelungstiefe unbeschränkt, Unterbäume werden nur bei Bedarf geladen (geringere Ladezeit).
- Mediator-Komponenten, die den ExpertTree mit dem ObjectStore verbinden.
- Einbinden externer Dateien und Ordner als Kopie oder Referenz in die AF-Datenhaltung.
- DeviceModel: Basismodel für verschiedene Automatisierungsobjekte (z.B. Device, MechatronicModule, Topology, etc.).
- Datenreduktion durch Proxy-Konzept
- Integriertes Katalog-Handling für eigene Kataloge und Herstellerkataloge (erzeugt mit dem Katalogeditor). Dazu gehören auch Release- und Update-Mechanismen.
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[Details zur Datenhaltung unter AF]
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Editoren-Packages: Eigenständige Editor-Komponenten
Das Component Framework kann verschiedene Editoren in einem Multi Dokument Interface (MDI)-Bereich verwalten.
Das Editoren-Package von KW-Software stellt Ihnen anpassbare Text- und Graphikeditoren zur Verfügung, die Sie je nach Anwendungsfall per XML oder C# erweitern oder spezialisieren können. Selbstverständlich können Sie auch eigene Editoren einbinden. |
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Beispiel: Graphischer Editor von KW-Software
- Editor für die grafischen IEC-Sprachen FBS / KOP / AS
- Trennung der grafischen Daten von der Oberfläche
- Mediator-Komponente integriert den Editor in das Automation Framework
- Undo / Redo
- Autorouting von Verbindungslinien
- Zoomfunktionen
- Übersichtsfenster
- Suchen/Ersetzen
- Konnektoren statt Verbindungslinien
- Zwischenablage
- Einfügen von Funktionsbausteinen und Variablen via Drag & Drop
- IntelliSense
Wir setzen diesen Editor in unserem neuen IEC 61131-Programmiersystem MULTIPROG.NET ein. |
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[Verwendung des graphischen Editors in MULTIPROG.NET]
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Beispiel: Texteditor von KW-Software
- Anpassung an weitere Programmiersprachen
- Kundenspezifische Anpassungen mittels XML und Language Provider Komponenten
- Language Manager verwaltet unterschiedliche Programmiersprachen
- Automatisches Kompilieren im Hintergrund
- Syntaxeinfärbung
- Mehrfach Undo / Redo
- IntelliSense
- Auto Indent
- Auto Complete
- Info Tooltips
- Folding
- Bookmarks
Wir setzen diesen Editor in unserem neuen IEC 61131-Programmiersystem MULTIPROG.NET ein. |
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[Verwendung des Texteditors in MULTIPROG.NET]
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