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Funktionales Engineering - spart Kosten und erhöht die Qualität
Was bedeutet funktionales Engineering? Maschinen und Anlagen werden in Automatisierungsmodule gegliedert, die sich nicht an fachspezifischen Grenzen oder an den Einsatzzwecken der verwendeten Tools orientieren, sondern rein auf funktionalen Gesichtspunkten basieren. Komplexe Anlagen werden demnach aus einzelnen, immer wiederverwendbaren Modulen zusammengesetzt. Diese Module enthalten alle für den jeweiligen Anlagenteil relevanten Daten, gleichgültig welcher Art diese Daten sind (z.B. CAD-Pläne, Feldbus-Konfiguration, Hardware-Konfiguration, Programmierung, Dokumentation, Visualisierungsdaten, etc.).
Eine funktionale Software-Suite auf Basis des Automation Framework übernimmt die Verknüpfung dieser Module sowie deren unterschiedlicher Moduldaten, gewährleistet konsistente Datenhaltung und stellt die Verbindung zwischen den Daten und den integrierten Tools her. Eine Maschinenfunktion wird mit allen Engineering-Daten ganzheitlich beschrieben, die Funktionalität wird gekapselt und zur Wiederverwendung in einem Katalog verwaltet.
Die folgende Illustration zeigt ein Beispiel für die Untergliederung einer Anlage in verschiedene Automatisierungsmodule. Das Modul "Schweissen" besteht aus Daten unterschiedlichster Tools (z.B. CAD, SPS-Programmierung, Visualisierung, etc.) verschiedener Hersteller, die alle in AF integriert und bearbeitet werden können. |
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Definition und Kapselung wiederverwendbarer Maschinenteile
Das Engineering der Automatisierungstechnik lässt sich im Maschinen- und Anlagenbau durch die Definition und Kapselung von wiederverwendbaren Maschinenteilen mit den dazugehörigen Automatisierungsmodulen deutlich reduzieren. Bisher fehlten hierzu die softwaretechnischen Voraussetzungen, um dies in der Praxis umzusetzen. |