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.NET- und Automation Framework-Technologie
Microsoft .NET bildet die Grundlage für Automation Framework. Microsoft .NET Framework ist eine integrierte Windows-Komponente, die zur Erstellung und zum Ablauf der zukünftigen Generation von Software und Web-Services dient. |
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Warum entwickelte Microsoft eine neue Technologie?
Während der letzten 10 Jahre hat Microsoft seine Windows®-Plattform mit den dazu gehörenden APIs und Entwicklerwerkzeugen kontinuierlich verbessert. Ein Beispiel hierfür ist die Entstehung von COM, DCOM und schließlich COM+, um die Wiederverwendung von Software zu ermöglichen. Das Problem dabei ist, dass die Werkzeuge und Sprachen immer ausgeklügelter und fortgeschrittener und dadurch auch bedeutend komplexer werden, denn frühere Versionen und Werkzeuge müssen natürlich weiterhin unterstützt werden.
.NET scheint ein ernsthafter Versuch zu sein, diesen Zustand zu ändern. Microsoft begann ganz von vorne und entwickelte ein vollständig neues Framework, mit dem die meisten Programmieraufgaben einfach bewältigt werden können. (Dabei wurde die Abwärtskompatibilität nicht aufgegeben, denn Ihr "alter" Code funktioniert nach wie vor - lediglich die Erstellung von neuem Code wird bedeutend einfacher.) |
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.NET-Technologie: Merkmale und Vorteile im Überblick
Das Konzept von .NET erschließt auch in der Steuerungstechnik viele Vorteile:
- .NET ist eine zukunftsweisende Software-Strategie für die Bereiche Software-Tools, Software-Plattformen und Funktionales Engineering.
- Erste Erfahrungen zeigen, dass Software-Tools z.B. für die Parametrierung oder Diagnose von Automatisierungsgeräten mindestens 2x so schnell wie früher realisiert werden können.
- Konsistente und homogene Softwareplattformen zum optimalen Support der Produkte sind wirtschaftlich realisierbar.
- .NET ist eine Standardtechnologie, die dem Anwender ein hohes Maß an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
- Die .NET Plattform bietet noch viele Entwicklungsmöglichkeiten (wie z.B. Web Services) in den nächsten Jahren.
- Die meisten Dinge, die Sie unter Windows tun möchten, wie z.B. Datenzugriff, Fenstertechnik, Internetverbindung sowie viele Funktionalitäten der Win32 API, sind nun über ein einfaches Objektmodell (die FCL, Framework Class Library) verfügbar.
- Applikationen können in verschiedenen Sprachen entwickelt werden: Die Sprache Visual Basic wurde aufgewertet. Sie enthält nun Klassen und die meisten Leistungsmerkmale, die früher in C++ verfügbar waren. Die neue Sprache C# wurde eingeführt. Sie verbindet die Effizienz von C++ mit der Einfachheit von VB. Die wichtigsten Programmiersprachen sind näher zusammengerückt, wodurch Code in VB, C++ und C# gemischt werden kann. Sie können zum Beispiel eine Klasse in VB schreiben, daraus ein Klasse in C# (oder C++) ableiten und im Debugger frei zwischen den Sprachen hin- und herspringen.
- Komponenten sind in neuen Einheiten, so genannte Assemblies, zusammengefasst. Eine Assembly ist in hohem Maße selbsterklärend, wodurch ihre Installation und Verwendung sehr einfach wird.
- Managed Module: Ein managed Modul ist eine kompilierte Klasse. Diese Klasse wird von der CLR gemanagt und ausgeführt.
- CLR (Common Language Runtime): Ausführende Laufzeit-Engine von Microsoft für alle .NET-basierenden Anwendungen, entsprechend der virtuellen Java-Maschine, mit Just-in-time-Kompilierung des Zwischencodes (IL-Codes) und Speicherverwaltung.
- IL (oder MSIL - die Microsoft Intermediate Language): IL ist eine Zwischensprache die von der CLR in nativen Code kompiliert wird. Nativer Code ist der prozessorspezifische Code (wie kompilierter C++-Code).
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Automation Framework: .NET für die Automatisierungstechnik
Automation Framework ist eine Erweiterung des Microsoft.NET Framework speziell für die Automatisierungsindustrie. |
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Automation Framework ist keine "klassische", in sich geschlossene Anwendung, sondern besteht aus unterschiedlichen Komponenten, die je nach Anwendungsfall eingesetzt werden können. Diese Grundkomponenten können um Komponenten erweitert werden wobei das Automation Framework die einfache Integration ermöglicht, für die nötige Kommunikation zwischen integrierten Komponenten sorgt und die konsistente Datenhaltung gewährleistet.
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