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Entdecken Sie ProVisIT

An dieser Stelle wollen wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Funktionen von ProVisIT geben. Natürlich sprengt der Leistungsumfang den gegebenen Rahmen - somit beschränken wir uns auf einige wesentliche Punkte, die aber dennoch deutlich aufzeigen, wie einfach und effektiv Sie mit Hilfe von ProVisIT eine Visualisierung erstellen. (Beachten Sie die Voraussetzungen am Ende der Seite.)

   
 

Anlegen einer Visualisierungsvariablen

Wir legen zunächst eine globale Visualisierungsvariable an, deren Wert später durch ein Skript berechnet wird. Diese Variable wird das dynamische Verhalten eines Visualisierungsobjekts bestimmen.

Klicken Sie rechts auf das Kamerasymbol oder den Thumbnail, um ein Video dieser Etappe anzusehen (ca. 780 KB).

 
   
 

Scripting

Die oben angelegte Variable werden wir nun durch ein globales Skript berechnen lassen. Globale Skripte werden automatisch zu Beginn jedes Visualisierungszyklus ausgeführt.
 
   
 

Rotierende Linie simuliert ein Zeigerinstrument

Am Beispiel einer Linie, die in Abhängigkeit der vorher definierten und per Skript berechneten Variablen rotiert, zeigt Ihnen diese Tour-Etappe, wie einfach Variablenwerte in ProVisIT zu visualisieren sind. Wir fügen besagte Linie in den Screen ein, weisen ihr die dynamische Eigenschaft "Rotation" zu und verbinden diese mit der Zählervariablen, skalieren die Rotation, fertig. Der Rest ist Kosmetik - ganz nach Ihrem Geschmack...
 
   
 

Bibliotheksobjekt bildet den Wert einer OPC-Variablen ab

Noch komfortabler ist das Arbeiten mit vorbereiteten Bibliotheksobjekten. Zur Demonstration werden wir aus der Standardbibliothek ein Oszilloskop einfügen und dieses zur Temperaturaufzeichnung verwenden. Die Temperaturwerte (Soll und Ist) werden zur Laufzeit über einen OPC-Server direkt von der SPS gelesen.
  Das Video (Größe ca. 3 MB) zeigt:
  • Einfügen des Bibliotheksobjekts in einen Screen und Anpassen der Objektgröße.
  • Verbinden der Objektcontrols mit den relevanten OPC-Variablen: Die Variable "Temp" liefert die vom Prozess gemessene Temperatur (Oszilloskopkurve 1), "Temp_max" einen im SPS-Programm definierten festen Richtwert (Kurve 2).
    Beim Öffnen des Variablenbrowsers zeigt ProVisIT alle im Netzwerk installierten OPC-Server an. Die Zuweisung des Prozessdatums zum Objekt erfolgt einfach per Mausklick.
  • Skalieren des Visualisierungsobjekts, entsprechend den zu erwartenden Variablenwerten.
  • Starten der Laufzeit.
 
   
 

Instanziierung von Visualisierungsseiten

Visualisierungsarbeitsblätter können instanziiert werden. Instanziieren bedeutet, dass ein Visualisierungsobjekt einmal definiert wird und dann mehrfach verwendet werden kann. Zur Instanziierung wird das entsprechende Objekt aus anderen Visualisierungsarbeitsblättern aufgerufen.
Ein instanziiertes Arbeitsblatt kann verschiedenen Instanzen in der SPS zugewiesen werden. Dann zeigt jede Arbeitsblattinstanz die Variablenwerte einer SPS-Instanz an.
Ein Objekt RobotArm wird entwickelt, um einen Roboterarm zu visualisieren.
  Für die Bewegungen des Roboterarms sind drei Variablen ROBOT_X, ROBOT_Y und ROBOT_Z bezeichnet. Sie werden Objekten zugewiesen, welche alle die dynamische Eigenschaft 'Rotation' haben. Die Werte für diese Variablen werden per OPC-Verknüpfung zur Laufzeit von der SPS gelesen.
Da zwei Instanzen des Roboterarms auf der SPS laufen (Robot_1 und Robot_2), wollen wir beide Instanzen visualisieren. Das bedeutet, unser Arbeitsblatt soll einmal entwickelt und dann zweimal instanziiert werden.
 
   
 

Die zu instanziierende Seite RobotArm muss einmal für jede Instanz aufgerufen werden. Zu diesem Zweck werden zwei aufrufende Objekte in einem anderen Visualisierungsarbeitsblatt eingefügt. Jedes dieser beiden Objekte soll eine Instanz von RobotArm aufrufen. Dazu wird jedem aufrufenden Objekt die dynamische Eigenschaft 'Aktion > Auf Visualisierungsseite springen' zugewiesen.
 
   
 

Im Video (Größe ca. 1,3 MB) ist das Ergebnis der Instanziierung zu sehen: Ein Klick auf Rectangle_1 ruft die Seite für die SPS-Instanz Robot_1 auf und Klicken auf Rectangle_2 öffnet RobotArm zur Visualisierung der Variablen für die SPS-Instanz Robot_2.
 
   
 

Die Beispiele wurden unter folgenden Voraussetzungen erstellt:

  • ProVisIT Development und Runtime sind installiert, in der Visualisierungssoftware ist bereits ein neues Projekt angelegt worden.
  • Eine IEC-konforme Steuerung ist vorhanden, auf der ein Programm ausgeführt wird. In unserem Fall arbeitet der PC selbst unter dem SPS-Betriebssystem ProConOS® als Software-SPS.
  • Auf dem PC oder im Netzwerk ist mindestens ein OPC-Server installiert (hier ProConOS® OPC-Server 2.0), über den ProVisIT als OPC-Client mit der oben genannten SPS kommunizieren, d. h. Variablenwerte lesen und schreiben, kann.

 
 

 
 
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